Dieses Gefühl...

wenn du am liebsten alles stehen und liegen lassen würdest...
einfach deine Sachen packen möchtest, um in den nächsten Flieger zu steigen...
Jetzt sofort ans andere Ende der Welt - ein Traum!
Unser Traum wird nun Realität!



Nächster Halt: DOWN UNDER - Australia



Seid dabei auf unserer Reise!

Unser Blog richtet sich an alle Daheimgebliebenen, die uns gerne, wenn auch leider nur virtuell, auf unserer Reise quer durch den roten Kontinent begleiten möchten ;-)

Hier werden wir euch immer auf dem Laufenenden halten und euch von all unseren aufregenden Abenteuern, unvergesslichen Erlebnissen und auch von nicht so schönen Erfahrungen berichten!



Nun wünschen wir euch viel S
paß beim lesen :-)



Allerliebste Grüße,

Amelie und Annika ♥


Dienstag, 10. Dezember 2013

Der Fall vom Himmel & Welcome to Paradise

Wisst ihr eigentlich, warum das Kangaroo "Kangaroo" heißt? Einst fragte der britische Seefahrer James Cook (der erste Europäer in Australien) einen Aborigine, wie denn das Tier heißt. Er antwortete mit "Kangaroo", was so viel bedeutet wie "Ich verstehe nicht". Ja, wir haben schon festgestellt, dass die Australier sehr einfallsreich sind. Auch unser "Lieblingsalkohol", der Goon, hat seinen Namen auf ähnliche Weise bekommen. "Goon" bedeutet nichts anderes als "Kissen". Die 4 Liter befinden sich in einem silbernen Plastikbeutel. Wenn dieser geleert ist, kann man ihn zu einem aufblasbaren Kissen umfunktionieren. Wo wir schon bei einfallsreichen Namen sind, der letzte Ort den wir besucht haben, nannte sich 1770, der einzigste Ort auf der ganzen Welt, dessen Namen nur aus Ziffern besteht. Warum dieser Ort so heißt? Captain Cook legte im Jahr 1770 mit seinem Schiff genau dort an.
Eigentlich ein sehr langweiliger Ort, doch die Chance, auf ein letztes Mal surfen, mussten wir natürlich noch ausnutzen. Denn umso höher man an der Ostküste kommt, desto mehr Quallen befinden sich im Wasser und desto flacher werden die Wellen.
Dafür war unser nächstes Reiseziel umso schöner. Airlie Beach. Warum wir dort 8 Nächte bleiben mussten? Ganz einfach: Unser Boot für den Whitsundays Segeltörn war bis zum 4. Dezember ausgebucht. Wie sollte es auch anders sein. Wenigstens konnten wir die Zeit mit Housekeeping überbrücken. Wir haben freie Unterkunft bekommen, also circa 170 Dollar gespart, und mussten dafür jeden Tag den Gepäckraum aufschließen. Ja, eine sehr anspruchsvolle Aufgabe! Vormittags mussten wir diesen alle halbe Stunde und nachmittags jede Stunde aufschließen. Dadurch konnten wir leider kaum etwas zusammen unternehmen und waren an das Hostel gebunden. Unsere freie Zeit nutzten wir an der wunderschönen Lagune oder mit den Leuten aus unserem "staff room" (Arbeiterhüttchen), mit denen wir uns super verstanden haben. Zwei Jungs (beide Yannik/Janik) und Lea (verrückte Nudel). Janik hat uns immer wieder zum lachen gebracht. Plötzlich kam die Frage "Habt ihr eigentlich schon mal "Kibotu"gemacht? Wir schauten uns verdutzt an und dachten, wie peinlich, dass wir diese asiatische Kampfsportart nicht kennen. Kurz darauf stellte sich heraus, dass es sich hierbei um Kinderbodenturnen handelt. Das Gelächter war groß. Auch bei einem Trinkspiel hat er wieder den Vogel abgeschossen. Es ging um Kosmetik Marken. Angefangen mit Maybelline Jade, Loreal Paris, MASCARA, ... Ja, das war Janik. Voller Überzeugung, es sei richtig. Gut angeheitert machten wir uns danach auf den Weg zu den Bars und Clubs, denn feiern konnte man in Airlie gut! "Was macht ihr denn schon wieder hier?" Plötzlich standen Stephan und Martin vor uns, die wir bereits in Yamba und in Byron Bay getroffen hatten. Krass, dass man jeden mindestens 2 mal an der Ostküste sieht. In Airlie sind wir auch endlich mal auf den Geschmack von Kängurufleisch  gekommen. Lecker Schmecker! Schön saftig..mhh..okay jetzt reichts. Das wird sicher nicht das einzige Mal gewesen sein. Wo wir schon bei Essen sind, nichts ahnend setzten wir uns an den WIFI-Spot, um das kostenlose Internet zu schnorren. Es roch vorzüglich nach Pizza! EIN Mann hatte sich DREI Pizzen gekauft, da er sich nicht für eine entscheiden konnte. Das war natürlich zu viel und von Vorteil für uns, denn die restlichen Zwei hat er verschenkt. Scheinbar sehen wir grundsätzlich aus, als hätten wir Hunger, denn am nächsten Tag kam jemand und schenke uns seine restliche Pommes.
Endlich ist er da, der 4. Dezember! Etwas traurig verabschiedeten wir uns von unseren Roomies und machten uns ab aufs Boot "Spank me", was so viel heißt wie "Verhau mich". Dazu später mehr. Ein zwei Tage Segeltörn durch den Ozean. Das Beste war eindeutig der Whitehaven Beach auf den Whitsundays. Ein Paradis! Noch nie haben wir einen so schönen Strand mit so türkisenem Wasser gesehen. Ebenfalls sind wir vier mal schnorcheln gegangen und haben uns etwas gefühlt wie in "Findet Nemo". Jetzt zurück zu "Verhau mich". Jedes mal, wenn wir an einem anderen Boot vorbei gefahren sind, mussten sich alle mit dem Rücken zur Reling stellen, den blanken Popo zeigen, drauf klatschen und schreien "Spank me!" Nun gut, ab dem Zeitpunkt wussten wir auch, warum das Boot genau diesen Namen bekommen hat.
Wo wir uns gerade befinden? In Mission Beach. Was wir hier gemacht haben? Einen Skydive (Fallschirmsprung) und ein Xtreme Rafting. Zuerst zum Fallschirmsprung. 14.000 ft (ca. 4300 Meter) ging es in die Luft. Der Weg nach oben war Aufregung pur! Der beste Moment war der, in dem man an der Kante vom Flugzeug saß und sich in die Tiefe stürtzte. Nach 60 Sekunden freiem Fall öffnete sich der Fallschirm und wir durften diesen sogar selbst lenken. Sanft landeten wir am Strand von Mission Beach. Definitiv ein unvergessliches Erlebnis! Gleich am nächsten Tag ging es zum Xtreme Rafting. Dachten wir zumindest. Eingeteilt wurden wir jedoch für das normale Rafting, obwohl wir mehr bezahlt hatten. Nach langem Hin und Her haben wir dann 30 Dollar mehr bezahlt, um beim Xtreme Rafting teilnehmen zu dürfen, was sich auf jeden Fall gelohnt hat! Sonst hätten wir 3 Cliff Jumps (Klippensprünge) von zwei Felsen und einem Baumstamm in Schräglage, den man erst hochklettern musste, verpasst! Auch die natürliche Steinrutsche und das Bodysurfen hätten wir nicht miterlebt.

Jetzt packen wir unsere sieben Sachen und machen uns auf den Weg nach Cairns!

Bis dahin,

Amelie & Annika


























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